Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Daniel Brody (anbieterseitig), selbständig tätig unter der Bezeichnung B2B Pulse, Im Bergdörfli 14, 8038 Zürich, Schweiz („Anbieter“), und Unternehmenskunden (B2B, „Kunde“) über die Lieferung von Auswertungen und Dateien (u. a. register-bezogene Lead-Dateien, Exporte, interne Lauf-Reports, ggf. E-Mail mit Anhängen an die vom Kunden genannten Adressen).
2. Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden die vereinbarten Leistungen in den vereinbarten Formaten (z. B. CSV, CRM-taugliche Dateien) und im vereinbarten Umfang (Kantone, Zeitraum, Obergrenzen, optionale Anreicherung) zu. Eine orientierende Beschreibung typischer Lieferinhalte und Erwartungen findet sich unter Pilot: Lieferung & Erwartungen (ohne Vertragsrang gegenüber einer ausdrücklichen Offerte oder Individualabrede). Es handelt sich um informationsbasierte Dienstleistungen. Der Anbieter erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Erfolgsaussagen (z. B. Antwortquoten) werden nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich und schriftlich anders bezeichnet.
3. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde nennt zutreffende Vorgaben (Zielbild, Ausschlüsse, Frequenz, empfindliche Branchen) und nutzt gelieferte Daten und ggf. KI-Entwürfe nur in eigenverantwortlich sach- und fachgerechter Form, insbesondere bei Kontaktaufnahme gegenüber Dritten (Werbung, nFADP/GDPR, Branchenregeln, Hausrecht).
4. KI-generierte Texte
Sofern vereinbart, können Entwürfe für Ansprachen erstellt werden. Sie dienen ausschliesslich der internen Prüfung beim Kunden. Es gibt keine Zusicherung inhaltlicher Eignung, Ton oder Zulassung für einen konkreten Kanal. Ein Versand an Endempfänger ohne Prüfung durch den Kunden liegt in dessen Verantwortung. Ein den Kundenanlass betreffender Versand im Namen des Anbieters (Outreach) erfolgt nur bei separater schriftlicher Vereinbarung.
5. Datenquellen; Gewähr und Haftung
Grundlage der Auswertungen sind amtliche bzw. öffentlich zugängliche Quellen (u. a. Zefix, SHAB/SOGC) und — je nach Vorgabe — öffentlich erreichbare Webinformationen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung übernimmt der Anbieter keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität oder Eignung einzelner Datensätze. Die Haftung des Anbieters — gleich aus welchem Rechtsgrund — ist, soweit gesetzlich zulässig, auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten und auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Indirekte Schäden und entgangener Gewinn sind ausgeschlossen, soweit rechtlich zulässig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf die bei Vertragsschluss voraussehbare Schadensart und -höhe.
6. Vergütung, Abrechnung, Mahnen
Vergütung, Zahlungsziel und ggf. Spesen ergeben sich aus Offerte, Auftragsbestätigung oder Rechnung. Rechnungsstellung erfolgt in der Regel in CHF; der gesetzlich vorgesehene MwSt.-Hinweis erscheint, sobald anwendbar. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen im gesetzlich zulässigen Umfang vorbehalten.
7. Laufzeit und Kündigung
- Massgeblich ist die vereinbarte Lauf in Offerte, Auftrag oder E-Mail, die den Leistungsumfang festschreibt (insbesondere Pilot vs. laufender Abruf).
- Ohne abweichende schriftliche Regel: Projekte und Piloten enden am vereinbarten Enddatum. Sie können mit 7 Kalendertagen Frist in Textform (E-Mail) gekündigt werden, frühestens ab dem 14. Tag nach Vertragsbeginn.
- Rahmen- oder Abo-Verträge mit Mindestlaufzeit sind nur gültig, wenn sie in der Offerte bzw. separatem Vertrag namentlich bezeichnet und von beiden Parteien zustimmt; die ordentliche Kündigung richtet sich dann nach dieser Vereinbarung.
- Form der Kündigung: Textform genügt (E-Mail an die in der letzten Korrespondenz benutzte Adresse).
- Ausserordentliche Kündigung wegen wichtigem Grund bleibt vorbehalten.
8. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln im Rahmen des Vertrages erlangte, nicht allgemein bekannte betriebsbezogene Informationen vertraulich, soweit nicht eine gesetzliche Offenlegungspflicht entgegensteht.
9. Datenschutz
Es gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters. Wo der Kunde den Anbieter mit der Verarbeitung personenbezogener Daten in seinem Auftrag betraut, schliessen die Parteien auf Verlangen die gebräuchlichen Regeln zur Auftragsbearbeitung (Schweiz und — soweit nötig — DSGVO/Verarbeitung in der EU) in Textform ab.
10. Anwendbares Recht, Gerichtsstand
Es gilt ausschliesslich substantielles Recht der Schweiz. Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Verhältnis bei B2B-Dienstleistung (Kunde tritt in Ausübung seines Berufs/ seines Unternehmens auf) vereinbaren die Parteien — soweit gesetzlich zulässig — den Gerichtsstand Zürich, Schweiz. Verbraucher im Sinne des Konsumrecht bleiben von zwingenden Gerichtsstandsvorschriften unberührt, falls solche im Einzelfall einschlägig wären (nicht Sollfall bei der üblichen B2B-Ausrichtung des Anbieters).
11. Salvatorische Klausel, Änderungen
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam oder undurchsetzbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt; anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzlich zulässige, dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommende Lösung. Änderungen dieser AGB binden Kunden im Bestandsverhältnis nur, wenn der Kunde ihnen in Textform zustimmt oder sie bei Vertragsverlängerung ausdrücklich als angenommen bezeichnet werden (mit angemessener vorheriger Information).